Kulturmühle in Rechberghausen

Ein historisches Gebäudeensemble wurde liebevoll renoviert, energetisch saniert und barrierefrei gestaltet. Die Kulturmühle konnte so zum Mittelpunkt der „Kleinen Gartenschau 2009“ werden.

Im Zentrum der bunten Blumen und Blüten war die Kulturmühle Ausstellungsort und zentrale Anlaufstelle der „Kleinen Gartenschau 2009“. Möglich wurde dies durch umfassende Umbauten an dem historischen Gebäudekomplex, die Gaus & Knödler Architekten gemeinsam mit dem Stuttgarter Architekten Thomas Zoller durchgeführt hatten.

Der Fokus lag auf der energetischen Sanierung und Barrierefreiheit: Die Kulturmühle sollte für Menschen aller Altersstufen mit und ohne Behinderung bequem zugänglich sein. Die Kulturmühle ist ein etablierter Ort für Kunst und Kultur und sollte dies auch künftig sein – barrierefrei, energieeffizient und in einer neuen Optik, die Historie und Moderne vereint.

Der Umbau setzt die alte Bausubstanz in Kontrast zu neuen Materialien. Der Innenraum erhielt eine komplette Überarbeitung, kleine Räume in Erdgeschoss wurden zu einem großen Foyer zusammengelegt. Über eine offene Erschließung durch Rampen und Treppen gelangt der Besucher in die oberen Räume. Einblicke auf tiefer liegende Ebenen und in den Dachraum weiten die Eindrücke im Gebäude.

Die neuen Ebenen wurden durch eine filigrane Stahlkonstruktion erstellt. Um das Gebäude barrierefrei zu gestalten, wurde an der Fassadenseite ein Aufzug mit Fluchttreppenhaus angebaut. Zudem dient der Turm als Steg und Anbindung der ehemaligen Scheuer. Diese wurde ebenfalls ausgebaut und fungiert als zusätzlicher Veranstaltungsraum.

Projektdaten

Titel: Kulturmühle in Rechberghausen

Bauherr: Gemeinde Rechberghausen

Aufgabe: Umfassende Sanierung des historischen Gebäudeensembles unter Beachtung der Kriterien Energieeffizienz und Barrierefreiheit

Beteiligte Unternehmen: Zoller Architekten Stuttgart sowie Gaus & Knödler Architekten Göppingen

Auftragsvolumen: 2,0 Millionen Euro

Fertigstellung: 2009

Besonderheiten: Die Kulturmühle war 2009 Ausstellungsort und zentrale Anlaufstelle der „Kleinen Gartenschau“. Im zentralen Bereich des Gebäudes wurde die Technik der historischen Mühle erhalten.

Copyright: Christian Mark (Fotografie)

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