| Kulturmühle Rechberghausen |
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Wenn am kommenden Freitag den 29.05.2009 die kleine Gartenschau offiziell eröffnet wird, dient die Kulturmühle als zentrale Anlaufstelle für die 4monatige Ausstellung. Bei der umfangreichen Sanierung des historischen Gebäudeensembles waren der Stuttgarter Architekt Thomas Zoller federführend mit Gaus & Knödler Architekten zusammen verantwortlich. Stephan Knödler, einer der beiden Gründer und Inhaber von Gaus & Knödler Architekten blickt auf eine ereignisreiche und intensive Zeit zurück: „Ich bin froh, dass wir es zusammen doch noch geschafft haben, das Gebäude rechtzeitig fertigzustellen. Die Sanierungsmaßnahmen waren mehr als umfangreich und dauerten so ein gutes Jahr an. Zuletzt war ich beinahe Tag und Nacht auf der Baustelle. Doch das Ergebnis überzeugt mich. Für die Gartenschau und für Rechberghausen ist das Ensemble ein richtiges Kleinod!“ Das Projekt wurde zusammen mit dem Stuttgarter Architekten Thomas Zoller bearbeitet. Neben der Kulturmühle war Thomas Zoller auch für die Sanierung des Rathauses und des Neubaus des Haug Erkinger Festsaales federführend verantwortlich. Die Kulturmühle war in der Vergangenheit bereits ein Haus für Kunst und Kultur. Jetzt dient das historische Gebäude als Anlaufstelle für die Kleine Gartenschau und als Daueraustellungsplatz für das Land Baden-Württemberg. Im zentralen Bereich ist die Mühlentechnik zu sehen und auch erlebbar. Das Besondere an dem Konzept ist dabei der Umgang mit alter, historische Bausubstanz und dem Kontrast mit neuen Materialien. Der Innenraum wurde komplett überarbeitet und bietet jetzt ungeahnt räumliche Qualitäten. Kleine Räume in Erdgeschoss wurden zu einem großen Foyer zusammengelegt das einladend für die Besucher wirkt. Über eine zentrale offene Erschließung in Form von Rampen und Treppen gelangt der Besucher in die oberen Räume. Einblicke auf tieferliegende Ebenen aber auch Blicke in den Dachraum weiten die Eindrücke im Gebäude. Die neuen Ebenen wurden durch eine filigrane Stahlkonstruktion erstellt. Um das Gebäude auch Barrierefrei zu gestalten wurde an der Fassadenseite ein Aufzug mit Fluchttreppenhaus angebaut. Zudem dient dieser Stahltreppenturm auch als Steg und Anbindung der ehemaligen Scheuer. Diese wurde auch ausgebaut und dient als zusätzlichen Veranstaltungsraum. Fotos: foto-dreams-deutschland / Christian Mark, Göppingen
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