|
WETTBEWERB | Platzraum und Silhouette beeindruckt. Mit den angrenzenden Gassen, Straßen und Plätzen verbindet sich der Hauptplatz zu einem besonderen Ensemble. Mit seiner Silhouette, auch mit seinen bedeutsamen Markt- und Festveranstaltungen ist er ein besonderer Ort in der Stadt. Nicht blose Straßenkreuzung, sondern Visitenkarte für die angrenzende Stadt, für deren Gastlichkeit und Aufenthaltsqualität.
Die Arbeit wurde mit einem Ankauf ausgezeichnet.
Planung in diesem Raum heißt, dieses Spiel der Kräfte auch weiterhin zuzulassen, durch Robustheit und Individualität der Gestaltung auch für kommende Nutzungen mitzuspielen. Der Lösungsansatz kann nicht darin liegen, mit heutigen Anforderungen einen Funktionsraum zu gestalten, der morgen bereits veraltet wäre. Vielmehr müssen sich die Beiträge an ihrer Flexibilität und Zeitlosigkeit messen lassen.
Die Legitimation für den Wettbewerb liegt also im Grundsätzlichen: 1. Umgestaltung immer dort, wo sich mit den eingesetzten Mitteln wesentliche Verbesserungen erzielen lassen. Deshalb werden wesentliche Teilabschnitte in den Übergangsbereichen im Bestand erhalten. 2. Der notwendige Verkehr wird langsam über den Platz geführt. Für den Durchgangsverkehr werden somit aber die gegebenen Umgehungsmöglichkeiten bevorteilt. 3. Mit der Umgestaltung entsteht wieder ein großzügiger und multifunktionaler Platz. Die Beläge gliedern die Raumabschnitte, ohne den Gesamtzusammenhang zu stören. Die Möblierung bleibt karg und zurückhaltend. 4. Die Beleuchtung im Platz nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Mit teilweise beweglichen Spots und Scheinwerfern von umgebenden Dächern und Fassaden wird ein Lichtspiel im Platz erreicht, das durch besondere Hervorhebung durch Anstrahlung von Fassaden und Brunnen verstärkt wird. Hinzu kommt eine lockere Ad- dition von Licht- und Versorgungsblöcken entlang der Platzachse. 5. Die Gestaltung muß für jegliche Aktivitäten auf dem Platz, die zur Stadtqualität beitragen, wie Feste, Märkte, Außenbewirtung oder Straßenverkauf gut sein.
Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit Pfrommer & Röder, Landschaftsarchitekten Stuttgart und Martin Hoiker, Architekt Schwäbisch Gmünd.
Hier geht es zur Bildergalerie Hier geht es zur Bildergalerie Hier geht es zur Bildergalerie Hier geht es zur Bildergalerie |