Pressemitteilung / 29.01.2018

Sanierung und Erweiterung der Lonetalschule Amstetten: Baukosten sind im Rahmen der Planung

„Baukosten sind im Rahmen der Planung“

Gemeinde Amstetten und Architekten korrigieren Zeitungsberichte zur Sanierung und Erweiterung der Lonetalschule

Amstetten (G&K). – Die jüngst in den regionalen Medien verbreitete Nachricht einer Kostensteigerung von 5,3 auf 5,7 Millionen Euro für das Bauprojekt Lonetalschule ist nicht korrekt. Die Erhöhung des Gesamtbudgets um 400.000 Euro geht ausschließlich auf eine Erweiterung des Leistungsumfangs zurück. Diese zusätzlichen vom Gemeinderat gewünschten Leistungen wurden im Gremium ausführlich diskutiert und abschließend beschlossen.

Der Bericht vom 1. Dezember 2017 in der „Neuen Württembergischen Zeitung“ (NWZ) über die letzte Sitzung des Gemeinderats im alten Jahr am 27. November hat in der interessierten Öffentlichkeit für Verwirrung und Verwunderung gesorgt. Zur im Artikel behandelten Kostenentwicklung im Rahmen der Sanierung und Erweiterung der Lonetalschule gab in der Folge entsprechende Rückfragen aus der Bürgerschaft. Die Gemeinde Amstetten und das beauftragte Büro Gaus & Knödler Architekten (Göppingen) sehr gleichermaßen die Notwendigkeit einer Klarstellung des Sachverhalts.

Die Baumaßnahme gliedert sich bislang in zwei Baufreigaben: Zum einen den Umbau der Schulräume im Altbau und bisherigen Anbau, Erstellung eines Neubaugebäudes sowie Auslagerung des Schulbetriebes in eine Containerschule. Dafür wurden Bruttobaukosten von 5,3 Millionen Euro veranschlagt und vom Gemeinderat beschlossen.

Zum anderen wurde zu einem späteren Zeitpunkt vom Gemeinderat der Umfang der Baumaßnahme um den Bereich Aula durch Aufwertung mit neuen Trennwänden und einem neuen Windfang als Haupteingang erweitert. Ebenso wurde der Standort der Containerschule auf dem Sportplatz berücksichtigt. Für diese zusätzlichen Leistungen wurden Bruttokosten von 400.000 Euro kalkuliert und vom Gemeinderat beschlossen.

Das erweiterte Baukostenbudget von nunmehr insgesamt 5,7 Millionen entspricht also in vollem Umfang den geplanten und jeweils bewilligten Kostenansätzen. Es handelt sich daher substanziell und kalkulatorisch um eine Aufstockung des Baukostenbudgets aufgrund eines erweiterten Leistungsumfangs. Die Beschreibung dieser Entwicklung als „Kostensteigerung“ ist sachlich nicht korrekt.

In der im NWZ-Artikel behandelten Sitzung des Gemeinderates wurde darüber hinaus über die Vergabe der Rohbauarbeiten diskutiert. Hier hatte der Gemeinderat über einen Mehrbetrag gegenüber der ursprünglichen Kalkulation von brutto 38.000 Euro zu befinden, der nach Diskussion im Gremium abschließend bewilligt wurde.

In der Gesamtschau eines vom Gemeinderat beschlossenen Gesamtbudgets von 5,7 Millionen Euro entsprechen diese zusätzlichen Kosten 0,6 Prozent. Auch dieser einzelne Vorgang stellt aus Sicht der Gemeinde keine substanzielle Kostensteigerung dar. Eine solche Bewertung wäre auch schlicht nicht angemessen, weil sich im Rahmen des Gesamtprojekts auch noch Kosteneinsparungen an anderer Stelle ergeben können, die leichte Kostenerhöhungen entsprechend kompensieren. Solche geringen Abweichungen sind im Übrigen bei Projekten dieser Größenordnung durchaus im Rahmen des Üblichen.

Die Gemeinde Amstetten kann aktuell darüber berichten, dass die Bauarbeiten im Bestandsgebäude voranschreiten und derzeit die neuen Zwischenwände gesetzt werden. Darüber hinaus wurde das Baufeld des Neubaus mit Baggern vorbereitet. Durch die Ortung diverser vorher unbekannter Versorgungsleitungen wird die Ausführung in Abstimmung zwischen ausführender Firma, Verwaltung, Architekten und Fachplanern nach wirtschaftlichen Planungsansätzen ergänzt.

Gemeinderat, Vertreter der Verwaltung sowie der Schulleitung haben zudem jüngst mehrere Referenzprojekte des mit dem Projekt Lonetalschule beauftragten Architekturbüros Gaus & Knödler Architekten besucht. Dem schloss sich am selben Tag ein Bemusterungstermin im Göppinger Hauptbüro von Gaus & Knödler Architekten an, sodass anstehende Entscheidungen zu Oberflächendesigns und Materialauswahl für den weiteren Bauprozess fundiert vorbereitet werden konnten.

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