Pressemitteilung / 12.04.2018

Gaus & Knödler Architekten unterstützen Empfehlung des Fachbüros Ott Ingenieure aus Langenau

Funde im Baugrund beim Neubau Lonetalschule

Architekten finden Lösung für bislang unbekannte Stromleitungen und alten Tank

Amstetten (G&K). – Bei den Bauarbeiten des neuen Gebäudes der Lonetalschule wurden bislang unbekannte Stromleitungen entdeckt. Zudem war die Lage eines alten Tanks auf den Bestandsplänen nicht korrekt verzeichnet. Architekten und Bauunternehmer haben zusammen mit dem Prüfstatiker für beide Probleme eine Lösung gefunden.

„Bei den Vorarbeiten für den Neubau haben wir zahlreiche unbekannte Stromleitungen im Untergrund entdeckt“, erläutert Andreas Werner vom Göppinger Büro Gaus & Knödler Architekten. Die Leitungen mussten zunächst frei gelegt werden, um sich einen Überblick zu verschaffen. „Wir konnten für dieses Problem schließlich eine gute Lösung finden, in dem wir die Leitungen neu geordnet und gebündelt haben“, berichtet Andreas Werner.

Zudem war die Lage eines stillgelegten und verfüllten Tanks in den Bestandsplänen nicht korrekt eingezeichnet. „Der Tank sollte parallel zu den Fundamenten liegen, nach Freilegung des Erdreiches mussten wir aber leider feststellen, dass dieser teilweise unter die künftigen Fundamente ragt“, beschreibt Andreas Werner die Situation. Für die bauliche Realisierung ist das kein Hindernis, so der Architekt, allerdings musste die Stelle dennoch zwingend neu vermessen und danach die Statik neu berechnet werden.

Erst danach konnte das Bauunternehmen die entsprechenden Stahlbewehrungseisen zur Fortführung der Arbeiten in diesem Bereich bestellen. In Abstimmung mit Bauleitung und Verwaltung wurden in der dreiwöchigen Phase der erforderlichen Neuvermessungen und Aktualisierung der Prüfstatik die Arbeiten an der Bodenplatte unterbrochen. Bei den Sanierungsarbeiten im Altgebäude erfolgte zuletzt im Innenbereich die Fertigstellung der neuen Ständerwände mit einseitiger Beplankung für die technischen Installationen. Die technischen Gewerke Heizung und Sanitär sind vergeben, mit den Rohinstallationen kann in der ersten Maiwoche begonnen werden.

Die ursprüngliche Planung bei einem Bauablauf ohne größere Störungen ging von einer Fertigstellung bis Ende Januar 2019 aus. Durch die besonderen Erschwernisse mit Kabelfunden und Tankproblematik sowie eine vom Gemeinderat jüngst beschlossene Neuausschreibung von Elektroarbeiten wird die Fertigstellung nun bis Mitte März 2019 angestrebt. Für die Gesamtbaumaßnahme Umbau und Neubau der Lonetalschule ist mit der Gemeinde Amstetten ein Bauzeitenfenster bis Ostern Mitte April 2019 abgestimmt.

„Ziel aller Beteiligten ist es, die Baumaßnahme dennoch möglichst früh zum Abschluss zu bringen“, erklärt Andreas Werner. Der Architekt weist auch darauf hin, dass bei der aktuellen Planung weitere Optimierungen im Bauablauf nach den jüngsten Entwicklungen noch nicht berücksichtigt sind und die Bauzeit gegebenenfalls verkürzt werden kann.

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